Landestalsperrenverwaltung Sachsen
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen ist verantwortlich für viele Talsperren und andere Stauanlagen wie Hochwasserrückhaltebecken und Wasserspeicher in Sachsen. Darüber hinaus hat der Staatsbetrieb jedoch noch weitere Hauptaufgaben: Wasserbereitstellung, Hochwasserschutz sowie die ökologische Entwicklung der größeren Flüsse (Gewässer 1. Ordnung) im Freistaat.
(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf Albrecht Holländer)
Unser Arbeitsplatz
Die Landestalsperrenverwaltung ist überall in Sachsen aktiv. In den verschiedenen Regionen arbeiten knapp 900 Menschen. Unser Hauptsitz ist in Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.
Die LTV vor Ort
- Sitz: Pirna
- Beschäftigte: 148
- zuständig für: Freistaat Sachsen
- Sitz: Dresden
- Beschäftigte: 140
- Stauanlagen: 20 mit rund 87 Millionen Kubikmetern Stauraum
- Flusskilometer: rund 650
- zuständig für: Dresden, Landkreise Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, Meißen, z.T. Bautzen
- Sitz: Pockau-Lengefeld, interimsweise Marienberg
- Beschäftigte: 146
- Stauanlagen: 19 mit rund 66 Millionen Kubikmetern Stauraum
- Flusskilometer: rund 630
- zuständig für: Chemnitz, z.T. Landkreis Mittelsachsen und Erzgebirgskreis
- Sitz: Eibenstock
- Beschäftigte: 143
- Stauanlagen: 17 mit rund 188 Millionen Kubikmetern Stauraum
- Flusskilometer: rund 450
- zuständig für: Landkreis Zwickau, Vogtlandkreis, westlicher Erzgebirgskreis
- Sitz: Rötha
- Beschäftigte: 173
- Stauanlagen: 22 mit rund 161 Millionen Kubikmetern Stauraum
- Flusskilometer: rund 770
- zuständig für: Stadt Leipzig, Landkreise Leipzig, Nordsachsen, z. T. Mittelsachsen
- Sitz: Bautzen
- Beschäftigte: 122
- Stauanlagen: 9 mit rund 110 Millionen Kubikmetern Stauraum
- Flusskilometer: rund 800
- zuständig für: Landkreise Bautzen und Görlitz
Unsere Fachkräfte
In der Landestalsperrenverwaltung arbeiten viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen. Egal, ob Beschäftigte aus den Bereichen Bau, Wasserwirtschaft, Labor, Betriebswirtschaft oder Recht – sie alle haben interessante und wichtige Aufgaben, die unser Land prägen.
Fachkräfte in den Bereichen Wasserbau, Büromanagement und Informatik bilden wir selbst aus. Sie haben beste Zukunftschancen in unserem Staatsbetrieb. Im Jahr 2023 hatten wir 64 Auszubildende, 48 davon im Bereich Wasserbau, 11 Kaufleute für Büromanagement und 3 Fachinformatiker/innen. Dazu kamen zwei BA-Studierende. Im Jahr 2023 nahmen sieben unserer Wasserbauer/innen am Meisterlehrgang teil.
Video bei YouTube ansehenUnsere Arbeitsfelder
Überwachung des Sohlwasserdrucks
Um die Standsicherheit einer Staumauer einschätzen zu können, muss der Sohlwasserdruck regelmäßig überwacht werden. Unter Sohlwasserdruck versteht man den Wasserdruck, der aus dem Untergrund in der Gründungsfuge auf die Staumauer oder den Staudamm wirkt.
Gemessen wird der Sohlwasserdruck mithilfe von Brunnenpfeifen. Diese werden durch ein senkrechtes Bohrloch bis auf die Wasserfläche hinabgelassen. So misst man die Höhe des Sohlwasserdrucks über der Bauwerksgründung. Bei Bauwerken mit höherem Druck werden Manometer verwendet.
Manche Talsperren haben mehrere hundert Messstellen für den Sohlwasserdruck. Diese sind teilweise automatisiert, werden aber zur Verifizierung der Werte mindestens einmal im Monat auch manuell abgelesen.
Sohlwasserdruckmessstelle, TS Neunzehnhain II
(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf: Albrecht Holländer)
Sohlwasserdruckmessstelle, Talsperre Dröda
(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf Jan Gutzeit)
Schematische Darstellung von Sohlwasserdruckmessstellen in einer Talsperre
(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf Albrecht Holländer)
Impressum
Herausgeber:
Landestalsperrenverwaltung Sachsen
Bahnhofstr. 14, 01796 Pirna
Telefon: +49 3501 796-0
Telefax: +49 3501 796-103
E-Mail: poststelle@ltv.sachsen.de
www.wasserwirtschaft.sachsen.de
Redaktion:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung und Umsetzung:
Mai & März GmbH
Redaktionsschluss:
Juni 2024